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> Zwei-Menschen_EIN-Werk < 
Das Künstlerehepaar Johannes und Charlotte Seidl
– Kunst unter gemeinsamem Signum
Dokumentarfilm von Bernadette Stummer

PREMIERE - 12. November 2019, 18 Uhr Künstlerhaus (Stadtkino)  FREIER EINTRITT
Künstlerhaus im Stadtkino - 1010 Wien - Akademiestrasse 13

Reservierung empfohlen unter stadtkino@stadtkinowien.at


Bernadette Stummer, geboren 1959 in Wien.
freischaffende Filmemacherin, Filmproduzentin,
Kunstschaffende, Lehrende, Forschende.
> Zwei-Menschen_EIN-Werk < ist ihr erster Kino-Dokumentarfilm.

Das Künstlerehepaar Johannes und Charlotte Seidl steht im Mittelpunkt
des 97minütigen Dokumentarfilmes: ZWEI_MENSCHEN – EIN_WERK,
der am 12. November 2019 um 18.00 im Wiener Künstlerhaus
(Stadtkino) uraufgeführt wird.
Mehr als 50 Jahre leben und arbeiten DIE SEIDLS als Künstlerpaar
unter gemeinsamem Signum.
Sie haben Familie gegründet, betreiben Bio-Landwirtschaft
und -Viehzucht mit eigenen - Bioprodukten.
In den 70er Jahren haben sie die innovative Kunst- und Kulturinitiative:
impuls-maria-schutz [kreative formung] ins Leben gerufen.

Ende der 80er Jahren öffneten sie zahlreichen Kunstschaffenden und
Besucherinnen das Gut Gasteil mit Galerie und einem Skulpturenpark
(365 Tage/Jahr 24 Stunden begehbar).
Kunst in der Landschaft wird hier zu einem ebenso kräftigen wie behutsamen
Dialog zwischen Naturprozess und von Menschen Gemachtem.
Den Mittelpunkt von allem bildet ihr gemeinsames
(zumeist bildhauerisches) Werk – im Zentrum das Material Keramik.
Doch auch Arbeiten in Metall, Ölbilder und vor allem ein
Gesamt-Kosmos vom Feinsten – wird mit diesem Dokumentarfilm
einem neuen Publikum zugänglich gemacht.
Eine Einladung zu einem künftigen Besuch in jene EINMALIGE REALITÄT
- welche dieser Film nur ein Kleinwenig erahnbar machen kann.

https://bit.ly/2N7Qjy1
www.gutgasteil.at
www.bernadettestummer.at

https://www.facebook.com/events/1656764407787994/?notif_t=plan_user_joined&notif_id=1572634034583277

https://www.facebook.com/events/2452415651698818/#künstlerhauswien #freieskino

    

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

hiermit möchten wir Euch ganz herzlich zur Wien-Premiere unseres Filmes EVOLUTION AUF B einladen.
Die Premiere, die vom österreichischen Filminstitut, vom Radiolkulturhaus und von der Filmzeitschrift RAY gemeinsam ausgerichtet wird, findet
am 6. Juni 2019 um 19:30 im Radiokulturhaus Argentinierstraße 30a 1040 Wien statt.
https://radiokulturhaus.orf.at/artikel/656468
Moderation : Renate Burtscher
Anmeldung: radiokulturhaus@orf.at


EVOLUTION AUF B erlebte seine Erstpräsentation in Montreal und ist seither international erfolgreich unterwegs. Es geht darin um die österreichische zeitgenössische Musik ab 1945 und ihre wichtigsten ProtagonistInnen. Anhand des legendären Kompositionslehrers an der Wiener Musikakademie Karl Schiske, dessen Todestag sich 2019 zum 50. Mal jährt und der auch als Komponist reussierte, wird die kulturelle Brache der Nachkriegszeit in Wien erstmalig filmisch erfasst. Schiskes Erscheinen als Lehrer war darin gleichsam der Urknall der zeitgenössischen Musik in Österreich. Waren doch alle wichtigen KomponistInnen, die heute Rang und Namen haben, seine SchülerInnen und haben ihrerseits die heutige Avantgarde ausgebildet. Mit cineastischen Mitteln werden im Film moderne Klangwelten paraphrasiert, wobei es darum geht Neugierde und Faszination für diese Musik zu erwecken! (http://www.evolution-auf-b.bc.at/)

Buch und Regie: Kurt Brazda
Kamera und Schnitt : Benjamin Epp
Ton: Tong Zang, Gerd Jochum, Andreas Rathammer
Produktionsleitung: Bernadette Stummer

rudimentär bis fragmentiert _oder?

 

Theodor Fontane (1819-1898)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/theodor_fontane.php

Jockel

Der Herr, der schickt den Jockel aus:
Er soll den Hafer schneiden,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Pudel aus,
Er soll den Jockel beißen.
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Prügel aus,
Er soll den Pudel schlagen;
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr das Feuer aus,
Es soll den Prügel brennen;
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr das Wasser aus,
Es soll das Feuer löschen;
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Ochsen aus,
Er soll das Wasser saufen,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Schlächter aus,
Er soll den Ochsen schlachten,
Der Schlächter schlacht’ den Ochsen nicht,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Henker aus,
Er soll den Schlächter hängen,
Der Henker hängt den Schlächter nicht,
Der Schlächter schlacht’ den Ochsen nicht,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockei nicht,
Der Jockei schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Teufel aus,
Er soll den Henker holen,
Der Teufel holt den Henker nicht,
Der Henker hängt den Schlächter nicht,
Der Schlächter schlacht’ den Ochsen nicht,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockei nicht,
Der Jockei schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da geht der Herr nun selbst hinaus
Und macht gar bald ein End daraus.
Der Teufel holt den Henker nun,
der Henker hängt den Schlächter nun,
Der Schlächter schlacht’ den Ochsen nun
Der Ochse säuft das Wasser nun,
Das Wasser löscht das Feuer nun,
Das Feuer brennt den Prügel nun,
Der Prügel schlägt den Pudel nun,
Der Pudel beißt den Jockel nun,
Der Jockel schneidt den Hafer nun,
Und kommt auch gleich nach Haus.